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EUBÖOLITH und EUBOROC Hartsteinholzböden in Industrie- und Gewerbebauten

Seit Jahrzehnten bestens bewährt und universell einsetzbar weil:
druckfest -fusswarm - dauerhaft - gleitsicher - gutes Preis/Leistungsverhältnis
Hartsteinholzböden (im Volksmund teilweise auch Holzzement-Böden genannt) eignen sich vorzüglich für Werk- und Montagehallen/räume sowie für gewerblich genützte Räume/Einrichtungen, weil sie in optimaler Weise fast alle erwünschten und erforderlichen Ansprüche an einen Industriebodenbelag erfüllen. Dank des hohen Anteils an ausgesuchten Holzfasern entsprechen sie vollumfänglich den Bauvorschriften für Gebäude mit ständigen Arbeitsplätzen, insbesondere den Anforderungen der Gesundheitsvorsorge gemäss Verordnung 3 zum Arbeitsgesetz. Darin werden unter „Böden“ alle Anforderungen an einen Bodenbelag wie z.B. Wärmeisolation, Sicherheit, mechanische und chemische Widerstandsfähigkeiten etc. eindeutig beschrieben und definiert.
Nebst den vorzüglichen physiologischen Eigenschaften welche insbesondere bei ständigen Arbeitsplätzen sich als ermüdungsfrei und Gelenk schonend auswirken weisen EUBÖOLITH Hartsteinholzböden ebenfalls überzeugende technische Werte auf wie:

Hohe Biegezugfestigkeiten: > F10
Hohe Druckfestigkeiten: > C40
Gute Abriebwerte für Hartbeläge: 2,4 mm (EMPA)

Dank diesen Eigenschaften sind sie problemlos mit Gabelstaplern und Palettenrollis befahrbar. Die Böden sind beständig gegen Öle und Fette; Schmiermittel; Benzin und Lösemittel.
Die Oberflächen von EUBÖOLITH Hartsteinholzböden sind selbst in Betrieben mit extrem hohem Anfall an Öl oder Staub wie z.B. Décolletagebetriebe oder Holz- und Kunststoff verarbeitende Betriebe tritt-/und gleitsicher. Euböolith Böden lassen sich elektrostatisch nicht aufladen und sind deshalb funkensicher und somit bestens geeignet, für explosionsgefährdete Räume sowie in Produktionsbetrieben mit elektronisch gesteuerten Fertigungsanlagen.

Planung / Einbaustärken:
einschichtig: 15-20mm auf eben, abtaloschierten Beton oder Zementüberzug
zweischichtig: >=20mm auf eben, roh abgezogenen Beton

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EUBÖOLITH Hartsteinholzbelag dunkelgrau (Lager für elektronische Bauteile)

Hartsteinholz in Landmaschinen Werkstatt
EUBÖOLITH Hartsteinholzbelag rot (mechanische Werkstätte für Landmaschinen)

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EUBÖOLITH Hartsteinholzbelag natur (Schreinerei)

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EUBÖOLITH Hartsteinholzbelag natur (Unterhalts- und Reparaturwerkstätte im Spital)

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EUBOROC Hartsteinholzbelag für extrem hohe mechanische Beanspruchung

EUBÖOLITH Hartsteinholzböden in Privat und öffenltichen Bauten

Im Jahre 1867 hat der französische Chemiker Sorel entdeckt, dass aus Magnesiumoxyd durch Zugabe mit Magnesiumchloridlösung eine betonartige Masse entsteht, welche nach ihm Sorel-zement genannt wurde. Deshalb auch die gelegentliche Bezeichnung „Holzzement“. Dieser Sorelzement bildet im Gegensatz zu Portlandzement das Bindemittel für Steinholz und alle anderen magnesitgebundenen Böden. Namentlich beim Bau von Textilverarbeitungsbetrieben zu Beginn des 20. Jahrhunderts kamen Steinholzböden vermehrt zu Einsatz. Auch Gewerbebetriebe wie beispielsweise Schreinereien oder mechanische Werkstätten schätzen die guten Eigenschaften von Steinholzböden. Sie sind „fusswarm“, zähelastisch, roll- und druckfest sowie trittsicher. Durch das helle Bindemittel kommt die Einfärbung von Steinholzböden vor allem mit kräftigen und hellen Farben gut zur Geltung.

Bald wurde das Material auch im nichtindustriellen Bau verwendet. Es sind u.a. Bauten von namhaften Architekten der damaligen Zeit wie etwa Le Corbusier oder des renommierten Bauhauses in Dessau mit Steinholzböden entstanden. Nebst Handwerkräumen wurden auch ganze Schulanlagen mit Steinholzböden erstellt.Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs wurden in Deutschland vermehrt Wohnbauten mit Steinholzböden erstellt. Dies vor allem deshalb, weil Fertigbeläge wie Teppich, Linoleum oder Parkett Mangelware war und trotzdem Wohnbauten für die obdachlose Bevölkerung innert kurzer Zeit gebaut werden mussten. Da auch Zement nicht ausreichend zur Verfügung stand, erinnerte man sich der guten Wärmedämmeigenschaften von Steinholzbelägen und baute diese vielfach ohne Zementunterlagsboden direkt im Verbund auf die rohen Betondecken ein. Somit konnten der Bevölkerung relativ preiswerte, farbige und wohnliche Böden zur Verfügung gestellt werden.
Seit einigen Jahren hat eine eigentliche Renaissance von Steinholzböden im nichtindustriellen Bau stattgefunden. Nach anfänglichen Bedenken haben wir uns entschlossen zusammen mit Planern und Bauherren solch anspruchsvolle Objekte zu realisieren. So wurden in den letzten Jahren vermehrt Schulanlagen, Museen, Ausstellungsflächen, Bibliotheken und private Wohnbauten mit Steinholzböden erstellt.

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EUBÖOLITH Hartsteinholzbelag anthrazit (Wohnhaus)


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EUBÖOLITH Hartsteinholzbelag ziegelrot (Wohnflächen inkl. Treppen)

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EUBÖOLITH Hartsteinholzbelag dunkelgrau (Kunstgallerie)

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EUBÖOLITH Hartsteinholzbelag natur (Kindergarten)


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EUBÖOLITH Hartsteinholzbelag hellgrau (Wohnhaus)




Farben für EUBÖOLITH und EUBOROC Hartsteinholzböden

Es ist nicht möglich Steinholzböden nach bestimmten Vorgaben wie beispielsweise RAL Farbkarten auszuführen jedoch bieten wir Ihnen eine schöne Auswahl an natürlichen Farben an. Somit ist jeder Bodenbelag ein Unikat!


Unsere Standartfarben:



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